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Der Vorstand des Diakonischen Werkes in Hessen und Nassau e.V.

Pfarrer Dr. Wolfgang Gern Vorstandsvorsitzender

Pfarrer Dr. Wolfgang Gern ist seit Mai 2000 Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werkes in Hessen und Nassau, das Träger von 19 regionalen Diakonischen Werken ist und dem 268 Mitglieder angehören. Das Zusammenspiel von Diakonie und Kirche, das anwaltschaftliche Engagement der Diakonie für Schwache und Ausgegrenzte und der Kooperations- und Fusionsprozess der beiden Diakonischen Werke in Hessen/Rheinland-Pfalz sind einige Schwerpunkte, denen er sich widmet.

Gern ist beratendes Mitglied der Kirchenleitung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau sowie Mitglied im Diakonischen Rat des Diakonischen Werkes der EKD. Er gehört dem Integrationsbeirat der Hessischen Landesregierung sowie dem Rundfunkrat des Hessischen Rundfunks an, er ist stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt, Mitglied des Vorstandes „Plädoyer für eine ökumenische Zukunft“ und zurzeit Vorstandsvorsitzender der Liga der Freien Wohlfahrtsverbände in Hessen. Von 2007 bis Februar 2011 war er Sprecher der Nationalen Armutskonferenz. Er ist verheiratet und Vater eines Sohnes.

Dr. Wolfgang Gern wurde 1951 in Berlin (West) geboren und wuchs in Berlin- Lichterfelde auf. Nach dem Abitur studierte er von 1971 bis 1977 evangelische Theologie in Berlin und Heidelberg. Während dieser Zeit arbeitete er 13 Monate lang im Auftrag von Brot für die Welt als Flüchtlingshelfer in Laos und Kambodscha. Nach dem ersten Theologischen Examen war Gern 1977 und 1978 Stipendiat des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) und studierte als „Postgraduate“ in Bangalore/Südindien.

Im Anschluss war Gern bis 1984 fünf Jahre als wissenschaftlicher Assistent an der Universität Heidelberg tätig, wo er mit magna cum laude promovierte. Sein Lehrvikariat trat er 1985 in Hirschhorn am Neckar an. Zugleich arbeitete er als Hochschulassistent am Lehrstuhl für Religionsgeschichte und Missionswissenschaft in Heidelberg. Ab 1990 war Gern Gemeindepfarrer in Reichelsheim/Odenwald und Dekanatsbeauftragter für Ökumene. Von 1996 bis zum Jahr 2000 hatte er die Leitung des Seminars für kirchlichen Dienst in der Industriegesellschaft im Mainzer Zentrum der Gossner Mission inne. Im Februar 2000 wurde Dr. Wolfgang Gern als Vorstandsvorsitzender des DWHN berufen.

Lebenslauf (PDF 22 KB)

Dipl. W.-Ing. Wilfried KnappVorstand Personal, Organisation und Finanzen

Wilfried Knapp wurde 1955 in Schwäbisch Hall geboren. Nach dem Abitur studierte er von 1975 bis 1981 Diplom-Wirtschaftsingenieurwesen an der TU Karlsruhe. Unmittelbar nach dem Diplomabschluss begann Knapp seine berufliche Laufbahn bei Procter & Gamble, wo er bis 1992 im Personalwesen tätig war, zuletzt als Hauptabteilungsleiter Personal für Osteuropa. Danach wechselte er innerhalb des Unternehmens in den Bereich Finanzen, wo er die Verantwortung für das Marketing-Controlling und die Buchhaltung übernahm. Daran schloss sich von 1995 bis 2000 die Tätigkeit als Finance Manager für die Arzneimittelsparte an. Es folgte eine zweijährige Beschäftigung bei der Schiesser AG als Leiter Finanzen, Controlling und Personal. Im Jahr 2002 wurde er zum Vorstand des Diakonischen Werkes in Hessen und Nassau berufen.

Sein Verantwortungsgebiet innerhalb des Vorstands und für das gesamte DWHN umfasst die Bereiche Personal, Organisation und Finanzen. Dazu gehört die Strukturierung der regionalen Diakonie, die Weiterentwicklung der Verwaltungsprozesse, die Mitwirkung in der Arbeitsrechtlichen Kommission und dem Projekt Diakoniestationen sowie die Gesamtverantwortung für das Budget. Daneben ist Wilfried Knapp Mitglied im Finanzausschuss des Diakonischen Werkes der EKD und in mehreren Aufsichtsgremien großer diakonischer Träger. Im Fusionsprozess mit dem Diakonischen Werk Kurhessen-Waldeck ist er innerhalb der Projektsteuerungsgruppe für die Bereiche Wirtschaft, Finanzen und IT verantwortlich.

Einen besonderen Akzent setzte er durch die Initiative und Realisierung der Stiftung Diakonie in Hessen und Nassau mit ihren Unterstiftungen und Stiftungsfonds sowie dem Ausbau des Fundraising.

Lebenslauf (PDF 73 KB)

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