

Hebammen und Entbindungspfleger betreuen werdende Mütter während der Schwangerschaft und bei der Entbindung. Außerdem versorgen sie Mutter und Kind nach der Geburt. Sie
Hebammen und Entbindungspfleger arbeiten vor allem in
Selbstständige Tätigkeiten sind:
Darüber hinaus bieten sich Beschäftigungsmöglichkeiten in Zeitarbeitsfirmen für medizinisches Personal.
Hebammen und Entbindungspfleger sollten gerne mit Menschen arbeiten und sich für Medizin interessieren. Sie sollten verantwortungsbewusst sein und ein Gespür dafür haben, andere Menschen anzuleiten. Gefragt sind Personen, die selbständig und gewissenhaft arbeiten. Ein Interesse an Ernährungs- und Gesundheitsfragen sollte ebenfalls vorhanden sein.
Ausbildungsstätten
Hebammen und Entbindungspfleger werden in Schulen und im Krankenhaus ausgebildet. Dort vor allem auf Entbindungsstationen und auf Stationen für Wöchnerinnen und Neugeborene.
Mittlerer Bildungsabschluss oder Hauptschulabschluss oder eine gleichwertige Schulbildung, sofern die Bewerberin oder der Bewerber mindestens die zweijährige Pflegevorschule erfolgreich besucht hat, oder eine mindestens zweijährige Berufsausbildung erfolgreich abgeschlossen hat oder die Erlaubnis der Berufsausübung als Krankenpflegehelfer/in oder Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in vorweisen kann. Außerdem ist ein ärztliches Attest erforderlich.
Die praktischen Ausbildungsinhalte orientieren sich an den oben genannten Aufgaben und Tätigkeitsfeldern. Im theoretischen und fachpraktischen Teil werden unter anderem diese Inhalte gelehrt::
Die Ausbildung dauert in Vollzeit drei Jahre. Der theoretische und praktische Unterricht umfasst 1.600 Stunden, die praktische Ausbildung insgesamt 3.000 Stunden.
Die Ausbildung wird mit einer staatlichen Prüfung beendet. Sie umfasst einen schriftlichen, einen praktischen und eventuell einen mündlichen Teil. Wer die Prüfung besteht, darf sich Hebamme oder Entbindungspfleger nennen.
Aufstiegsweiterbildungen (Auswahl)
Sonderfachkräfte
Hochschulbildungsgänge (Auswahl)