

Dorfhelferinnen und Dorfhelfer übernehmen Aufgaben in den Bereichen Hauswirtschaft, Pflege, Erziehung, Landwirtschaft. Einsatzort sind Haushalte, bei denen die Hausfrau oder der Hausmann krankheitsbedingt für eine bestimmte Zeit ausfällt. Die tägliche Arbeit kann sehr unterschiedlich sein und ist abhängig von den Bedürfnissen der jeweiligen Einsatzfamilie.
Dorfhelferinnen und Dorfhelfer
Bei einem Einsatz in einer bäuerlichen Familie kann es sein, dass Dorfhelferinnen und Dorfhelfer im landwirtschaftlichen Betrieb mithelfen und Haus- und Nutztiere versorgen.
Dorfhelferinnen und Dorfhelfer sind in
Kernkompetenzen
Dorfhelferinnen und Dorfhelfer sollten gerne mit Menschen arbeiten und Spaß am Leben in einer dörflichen Gemeinschaft haben. Gefragt sind praktisch veranlagte, zupackende Persönlichkeiten, die ihren Tagesablauf selbständig organisieren können, gerne mit Tieren arbeiten und technisches Verständnis besitzen. Sie sollten sich schnell auf unterschiedliche Situationen oder den Umgang mit verschiedenen Familienangehörigen einstellen können und auch vor Büro- und Verwaltungsarbeiten nicht zurückschrecken.
Eine grundständige Ausbildung zum Dorfhelfer, zur Dorfhelferin existiert nicht. Sie ist eine Weiterbildung an Fachschulen, zum Beispiel für Hauswirtschafter/innen.
Weiterbildungslehrgänge zur Dorfhelferin und zum Dorfhelfer finden in Fachschulen oder bei privaten Bildungsträgern sowie an wechselnden Praxisstellen statt.
Die Teilnehmer besuchen den Unterricht in Voll- oder Teilzeit. Neben dem theoretischen Unterricht werden praktische Übungen in Haushalt,Werkstatt, Küche, Stall und Garten absolviert.
Praktika finden in stationären und ambulanten Einrichtungen
Zulassung
Vor Weiterbildungsbeginn müssen ein ärztliches Attest und ein amtliches Führungszeugnis vorgelegt werden. Meistens wird auch der Pkw-Führerschein verlangt.
Theoretische Ausbildungsinhalte umfassen diese Themen:
In der praktischen Ausbildung werden die im Unterricht erworbenen Kenntnisse in Praktika vertieft und angewendet. Sie finden statt in Einrichtungen
Die Weiterbildung dauert ein bis zwei Jahre.
Verkürzung der Weiterbildung
Für Bewerberinnen und Bewerber mit Fachhochschulreife besteht in der Regel die Möglichkeit, die Ausbildung bis zu einem halben Jahr zu verkürzen.
Die Ausbildung wird mit einer staatlichen Prüfung beendet. Sie umfasst einen schriftlichen, einen praktischen und eventuell einen mündlichen Teil.
Die Abschlussbezeichnungen lauten
Hochschulbildungsgänge (Auswahl)