

Selbsthilfe als ein in Eigeninitiative organisierter Zusammenschluss alter Menschen gewinnt dort an Bedeutung, wo alte Menschen ein gemeinsames Anliegen haben und miteinander etwas dafür tun wollen. Weil Selbsthilfe im Wortsinn auf Eigeninitiative basiert, braucht es einen engagierten „Motor", das heißt Suchende und Anstoßgeber. Beim In-Gang-Setzen hilft Ihnen Ihr regionales Diakonisches Werk. Sie erhalten dort Unterstützung bei der Gründung, Informationen über vorhandene Selbsthilfegruppen und die Möglichkeiten finanzieller Förderung. Zusätzliche Informationen bietet die Nationale Kontakt- und Informationsstelle.
Die Initiative 55 plus-minus (info(at)i55plusminus.de) ist ein Zusammenschluss älterer Menschen im Evangelische Dekanat St. Goarshausen. Sie ist Plattform und Impulsgeber, um altwerdende Menschen bei ihrem Bemühen um persönliche Weiterentwicklung zu unterstützen.
Sie wollen sich aktiv mit Ihren besonderen Fähigkeiten einbringen? Ihre Erfahrung, Ihr Wissen und Ihre Kompetenz bis ins hohe Alter hinein sind ein von uns hoch geschätzter Beitrag, den Sie für das Gemeinwesen leisten können. Aktiv für andere werden heißt, Sensibilität für gesellschaftliche Aufgaben zu entwickeln, ebenso wie sich der Mitverantwortung für das eigene Umfeld bewusst zu sein.
Als Freiwillig Engagierte/r erhalten Sie von uns Platz für Ihre Potenziale. Wir unterstützen Sie bei der Suche nach einer Aufgabe, die Sie erfüllt, qualifizieren Sie zusätzlich – soweit erforderlich - und begleiten Ihr Engagement fachlich. Nehmen Sie Kontakt auf zu Ihrem regionalen Diakonischen Werk , wenn Sie auf der Suche nach einem Einsatzfeld sind.
Die Lebenslagen und –umstände im Alter sind so verschieden wie die Menschen selbst. Deshalb sind die Beratungsanlässe, auf die Beratungsstellen der Diakonie vorbereitet sind, vielfältig: Sie wollen sich engagieren, Ihr Leben bereichern und neue Kontakte knüpfen? Sie sind wegen gesundheitlicher Einschränkungen auf der Suche nach Unterstützung, um weiter in Ihrem gewohnten Wohnumfeld bleiben zu können? Sie benötigen Informationen über Ihr regionales Altenhilfesystem und seine Leistungen? Oder Sie sind in einer psychisch stark belasteten Situation, pflegen vielleicht ein Familienmitglied oder haben eines verloren?
Dann erhalten Sie Hilfe bei Ihrem regionalen Diakonischen Werk und bei den Pflegestützpunkten der Diakonie in Rheinland-Pfalz.
Spezielle Beratungsangebote bieten zum Beispiel folgende Einrichtungen an:
Der gesellschaftliche Wandel und die rasant fortschreitende Technisierung des Alltags ist besonders für alte Menschen eine Herausforderung: Wer nicht nachkommt, hat das Nachsehen. Spezielle Angebote und Arbeitsformen der lokalen Diakonie wollen für dieses Phänomen sensibilisieren und z. B. durch Initiierung gemeinwesenbezogener Angebote und intergenerativer Treffpunkte alte Menschen unterstützen, den gesellschaftlichen Wandel mitzugestalten. Hierzu zählen u.a. spezielle Bildungsangebote oder Anstöße zum intergenerativen Dialog ebenso wie ein kritischer Blick auf besondere Lebenslagen, beispielsweise den nicht immer selbstgewählten Rückzug aus dem Arbeitsleben, die Belastungen von Familien mit demenzkranken Angehörigen oder die Bewältigung der lokalen Auswirkungen des demographischen Wandels.
Bildungsinitiativen und Treffpunkte dieser Art finden Sie beispielsweise im Mehrgenerationenhaus Groß-Zimmern und der Begegnungsstätte Winkelsmühle.
Je älter wir werden, desto wahrscheinlicher ist es, dass wir wegen gesundheitlicher Einschränkungen Unterstützung im Alltag benötigen. Mehr und mehr Menschen können dazu nicht auf Familie oder Nachbarschaft zurückgreifen, sie wünschen sich Begleitung beim Einkaufen oder bei einem Spaziergang, sie möchten sich mit jemandem unterhalten, sie suchen jemanden, der schnell eine Besorgung erledigt oder auch mal eine kaputte Birne auswechselt. Einige regionale Diakonische Werke (siehe unten) haben bereits auf diese Wünsche reagiert und qualifizieren sogenannte Seniorenbegleiter. Dort, wo dies noch nicht möglich ist, erhalten Sie Informationen zum lokalen Unterstützungsangebot anderer Organisationen.
Regionales Diakonisches Werk Wiesbaden
Regionales Diakonisches Werk Darmstadt
Regionales Diakonisches Werk Offenbach-Dreieich-Rodgau
Regionales Diakonisches Werk Bergstraße
Die Aufgeschlossenheit für neuartige Wohnmodelle, wie z. B. Wohnen in Gemeinschaft im Alter nimmt zu - Stichwort „neue Nachbarschaften“. Mehrgenerationenprojekte und Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz sind erste Beispiele für diesen langsamen Wandel.
Selbstbestimmtes Leben in der vertrauten Wohnumgebung zählt zu den vorrangigen Wünschen alter Menschen. Die Wohnberatung der regionalen Diakonie in Wiesbaden, Diakonie Offenbach, Diakonie Gladenbach und Diakonie Odenwald, in der sich auch Freiwillige engagieren, unterstützt Sie bei Fragen der Wohnungsanpassung. Lässt die Lage oder die Ausstattung der Wohnung einen Verbleib nicht zu und Sie denken über einen Umzug in eine Wohnung mit Betreuungsvertrag nach (auch Service-Wohnen oder Betreutes Wohnen genannt), wenden Sie sich an uns. Wir vermitteln Ihnen lokale Ansprechpartner und Informationen über die regionalen Angebote, deren Kosten und den Umfang der Servicepakete.
Referat Altenhilfe
Dagmar Jung
Diakonisches Werk in Hessen und Nassau e.V.
Ederstraße 12
60486 Frankfurt am Main
Telefon: 069 7947-329
Telefax: 069 7947-99329
Dagmar.Jung(at)dwhn.de