

Die Stiftung Orbishöhe hat beim Mannheim Marathon am Samstagabend 18 Läuferinnen und Läufer ins Rennen geschickt. Unter dem Motto „Laufend Gutes tun“ hatten sie sich für einen guten Zweck auf die lange und beschwerliche Strecke gemacht.
Von den Stiftungsläufern absolvierte einer die volle Distanz über 42,195 Kilometer, fünf liefen den Halb-Marathon, die übrigen in der Staffel jeweils ein Viertel der Strecke. Für alle war der Weg das Ziel. Sie wurden von Sponsoren unterstützt, die für jeden gelaufenen Kilometer einen Geldbetrag zur Verfügung stellten. „Für uns war es ein großartiges Gemeinschaftserlebnis, mit tausenden anderen Läufern auf die Marathon-Strecke zu gehen. Unser Ansporn war dabei das soziale Projekt, für das wir die Laufschuhe geschnürt haben“, bilanzierte der Präses des Evangelischen Dekanats Bergstraße und Vorsitzender der Stiftung Orbishöhe Axel Rothermel, der die Aktion initiiert hatte und den Halb-Marathon absolvierte.
Mit dem erlaufenen Geld von mehr als 4.000 Euro wird ein Musikprojekt des Diakonischen Werks Bergstraße in Viernheim mit Workshops für Hip Hop, Theater, Tanz und Chor für zwei Jahre gesichert. „Es ist ein innovatives Projekt, das Musik als verbindendes Element einsetzt. Die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen, die zum Teil ausländischer Herkunft sind, sollen dabei Teamfähigkeit, Selbstvertrauen und interkulturelle Kompetenz lernen, “ betonte Axel Rothermel. Die Stiftung Orbishöhe ist im südhessischen Raum vor allem in der Jugendhilfe engagiert.
Die Stiftungsläufer, die sich intensiv auf den Marathon vorbereitet hatten, kamen aus dem kirchlichen und diakonischen Bereich. Trotz sommerlicher Hitze und heißem Asphalt erreichten alle das Ziel. Sie konnten für ihren Lauf zum Teil prominente Unterstützer gewinnen. So sponserte der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier den Lauf des Vorsitzenden des Diakonischen Werkes in Hessen und Nassau, Dr. Wolfgang Gern. Die Leiterin des Diakonischen Werks Bergstraße, Brigitte Walz-Kelbel, hatte den 1. Beigeordneten des Kreis Bergstraße Thomas Metz als Sponsor gewonnen. Auch Firmen und Banken aus der Region unterstützen die Aktion „Laufend Gutes tun“. Unter den Läufern befanden sich auch der Dekan des Evangelischen Dekanats Ried, Karl Hans Geil, der Rimbacher Pfarrer Burkhard Hotz sowie etliche Mitarbeiter des Diakonischen Werks Bergstraße.
Berndt Biewendt / Bernd Kreh