

Die Epilepsie ist die häufigste schwerwiegende Erkrankung des Gehirns. In Hessen sind zurzeit etwa ein Prozent der Bevölkerung betroffen. Das größte Problem für die Betroffenen sind meist nicht die Anfälle, sondern die psychischen und sozialen Belastungen im Alltag. Hier hilft das Diakonische Werk Hochtaunus seit 2006 mit Beratungsangeboten für Betroffene und deren Angehörige. Darüber hinaus möchte die diakonische Epilepsie-Beratung das Verständnis für die Krankheit in der Öffentlichkeit verbessern und dafür sorgen, dass Betroffene nicht isoliert und ausgegrenzt werden. Um diese Arbeit weiter fortführen zu können und das Beratungsangebot hessenweit auszubauen, wurde die EpilepSIE-Stiftung als Unterstiftung der Stiftung Diakonie in Hessen und Nassau gegründet.
Die Gründungsveranstaltung für die Unterstiftung fand am Dienstag, 3. Mai 2011 im Kulturzentrum Englische Kirche in Bad Homburg statt. Grußworte sprachen unter anderem der Oberbürgermeister der Stadt Bad Homburg, Michael Korwisi, der Vorsitzende der Deutschen Epilepsievereinigung Landesverband Hessen, Wolfgang Walther und der Leiter des Epilepsiezentrums Hessen, Prof. Dr. Felix Rosenow.
Zum Thema "Epilepsie und Lebensqualität" sprach der an Epilepsie erkrankte Langstreckenläufer und Ausnahmesportler Georg Thoma aus Bad Homburg.